Angebot

 

Dentalhygiene

Die Dentalhygienikerinnen der Zahnarztpraxis Dr. Paul Treyer AG sind langjährige Mitarbeiterinnen und verfügen über profunde und kompetente Erfahrung. Sie sind dank kontinuierlicher Fortbildung bestens für ihre tägliche Dienstleistung gerüstet.

Regelmässige Kontrolle und Reinigung macht sich auf jeden Fall bezahlt. Veränderungen, kariöse und andere Läsionen, sowie Krankheiten (siehe Begriffe) werden so bereits im Anfangsstadium erkannt, und lassen sich einfacher und schonender beheben und behandeln.

Wir sind bemüht, Ihre Zähne und Zahnfleisch ein Leben lang gesund zu erhalten. Regelmässige professionelle Dentalhygiene und Ihre eigene tägliche Zahnpflege ergänzen sich optimal.

 

Bleaching

Ein strahlendes Lächeln mit weissen Zähnen muss heute nicht mehr Wunschtraum sein.

Die am meisten angewendete Methode ist das Homebleaching., Dazu ist eine professionelle Zahnreinigung notwendig. Danach wird eine durchsichtige Schiene für Ober- und Unterkiefer hergestellt, die immer wieder benutzt werden kann. Die Applikation des Bleichmittels und das mehrstündige Tragen der Schienen erfolgt zu Hause. Wenn die Wirkung des Bleichmittels nachgelassen hat, kann die Schiene wieder entfernt werden. Das Procedere wird täglich wiederholt, nach ca. einer Woche sollte eine Pause eingelegt werden.

Gravierende Nachteile sind keine bekannt. Allerdings wird das Zahnfleisch erheblich irritiert und dies kann Schmerzen verursachen. Auch frei liegende Zahnhälse können vorübergehend empfindlich reagieren.

Der Erfolg ist abhängig von der Ausgangslage, d.h. wie lange schon exogene Faktoren wie Tabak, Tee, Tannine etc. auf die Zahn-oberfläche eingewirkt haben.

Neben dem oberflächlichen Bleaching gibt es bei wurzelbehandelten Zähnen auch das interne Bleaching, dabei wird das Bleichmittel in das Innere des Zahnes appliziert, und hellt so von Innen heraus den verfärbten Zahn wieder auf. Auch hier ist das Ergebnis abhängig von den Faktoren, die zur Verfärbung geführt haben, hundertprozentiger Erfolg kann nicht immer garantiert werden.

 

FĂĽllungen (Konservierende Zahnmedizin)

Defekte an der Zahnhartsubstanz durch Karies, Frakturen, Erosionen und anderen exogenen Einflüssen können mit verschiedenen Füllungsmethoden wieder rekonstruiert bezw. repariert werden.

Die Füllungstherapie mit adhäsiven Komposits entspricht dem heutigen Standard. Eine Kompositfüllung besteht aus einer Harzmatrix, die als Trägermedium für Partikel aus Glas und Keramik dient. Diese gehen durch entsprechende Vorbehandlung sowohl mit dem Zahnschmelz, wie auch mit dem Dentin (Zahnbein= innere Zahnhartsubstanz) eine chemische Verbindung ein. Dies bewirkt eine Verbindung von Innen heraus, was einer Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes (restitutio ad integrum) entspricht. Der Vorteil dieser zahnfarbigen und direkten (einzeitigen/in einer Sitzung) Füllung ist das ähnliche physikalisch-chemische Verhalten von Füllaterial und Zahnhartsubstanz.

Der Erfolg hängt wesentlich von der Pflege des Füllungsrandes und von der Grösse des zu reparierenden Defektes ab.

Alternativen:

Keramik-Inlays/Onlays: Der zu ersetzende Defekt wird aus einem Keramikblock herausgefräst und anschliessend im Munde des Patienten mit einem Komposit-Zement eingesetzt. Dieses teurere Verfahren benötigt in der Regel eine Sitzung mehr als eine Kompositfüllung.

Gold-Inlays/Onlays:Hier wird die Füllung in einem zahntechnischen Labor mittels eines Gussverfahrens hergestellt und dann ebenfalls im Zahn mit einem Zement befestigt. Diese Füllung ist natürlich klar sichtbar, also nur im Seitenzahngebiet geeignet und entsprechend dem verwendeten Material ebenfalls teuer. Auch hier entscheidet die adäquate Mundhygiene über den Langzeiterfolg.

Amalgam: wird in der Rubrik „Amalgam“ besprochen.

Ist der zu reparierende Defekt noch grösser, kann unter Umständen eine Krone/Teilkrone angefertigt werden, oder schlimmstenfalls muss der Zahn extrahiert und durch ein Implantat ersetzt werden.

 

Amalgam

Einer der ältesten Füllungswerkstoffe der Zahnmedizin.

Vorteile:

  • Einfache Handhabung
  • Lange Lebensdauer
  • KostengĂĽnstig

Nachteile:

  • Ă„sthetik: die silbergraue FĂĽllung setzt sich markant von der ĂĽbrigen Zahnsubstanz ab.
  • Enthält Quecksilber, gesundheitliche Schäden sind trotz Kontroversen wissenschaftlich nicht bewiesen. Amalgam ist als FĂĽllungswerkstoff immer noch zugelassen, sogar in den USA.
  • Umweltbelastung: Unbestritten ist, dass Amalgam und Quecksilber nicht in die Umwelt gelangen sollten.

Ihre SSO Zahnarztpraxis entsorgt Amalgam fachgerecht, bringen Sie abgebrochene FĂĽllungen und Zahnkronen zu uns.

Fazit: In wenigen Einzelfällen ist Amalgam die dauerhaftere und kostengünstigere Alternative zu Komposit- oder anderen Füllungen.

 

Kinderzahnmedizin

Kinder sind uns ein ganz besonderes Anliegen. Es gilt die Kinder schon sehr früh an einen regelmässigen Zahnarztbesuch zu gewöhnen. Dabei kann die Begleitung zu einer Dentalhygiene-Sitzung in entspannter, lockerer Atmosphäre sehr hilfreich sein, anfängliche Ängste zu überwinden. Eine Kontrolle beim Zahnarzt ohne Therapie-Folge ist mit Sicherheit der beste Einstieg in eine Zahnarztpraxis.

Eine Kontrolle beim Kleinkind kann u.U. helfen, eine Fehlstellung frühzeitig zu erkennen, und entsprechende, möglichst kurzfristige Massnahmen einzuleiten.

Spätestens mit ungefähr 6 Jahren (Durchbruch der ersten grossen bleibenden Backenzähne) sollten regelmässige Kontrollen durchgefĂĽhrt werden, die im Rahmen der Schulzahnpflege kostenlos sind. Neben Kariesdiagnostik und Beurteilung der Zahnstellung wird (sehr wichtig!) der Zustand der 6-Jahres-Molaren (= erste bleibende Backenzähne) beurteilt. Die sogenannte Hypomineralisation (“Kreidezähne”), eine spezielle Form einer Schmelzbildungsstörung, sollte frĂĽhzeitig erkannt und entsprechend therapiert werden.

Eine Therapie bei einem Kind ist oft entscheidend für die weiteren Besuche beim Zahnarzt. Daher versuchen wir bei Kindern mit Lachgas und allenfalls Anästhesie (=Spritze für die Unempfindlichkeit) eine möglichst schmerzfreie Behandlung durchzuführen. Dies ist jedoch nicht immer einfach und manchmal ist eine Behandlung nicht möglich. In solchen Fällen empfehlen wir eine Behandlung in Narkose.

 

Korrektur der Zahnstellung (Kieferorthopädie)

Zahnfehlstellungen lassen sich heute fast ausnahmslos korrigieren und dies auch im Erwachsenenalter

Einfache Korrekturen lassen sich fast unsichtbar mit durchsichtigen Schienen bewerkstelligen. Es gibt mehrere Systeme (Invisalign, Harmonie etc.). Diese Art Korrektur können wir Ihnen in unserer Praxis anbieten.

Der Regelfall ist jedoch die Korrektur bei Kindern und Jugendlichen. Da die Kieferorthopädie ein Spezialgebiet der Zahnheilkunde mit entsprechender Ausbildung ist, führen wir diese Korrekturen nicht selber durch. Wir überweisen Sie an einen der Spezialisten Ihrer Wahl in der Region.

In der Regel ist eine solche Spezialbehandlung mit hohen Kosten verbunden. Alle gängigen Krankenkassen bieten für eine akzeptable Prämie Zusatzversicherungen an. Allerdings ist dabei Vorsicht geboten: Ab einem gewissen Alter verlangen die Kassen ein Attest. Falls die Fehlstellung bereits sichtbar ist, kann die Kostenübernahme abgelehnt werden.

Wir kontrollieren bei den jährlichen Kontrollen im Rahmen der Schulzahnpflege auch die Zahnstellung Ihrer Kinder und informieren Sie über allfällige Fehlstellungen. Wir sind bestrebt, den optimalen Zeitpunkt einer Therapie nicht zu verpassen und konsultieren dazu im Einzelfall den Kieferorthopäden Ihrer Wahl.

 

Anschlingung von Zähnen

Falls die Zähne nicht von alleine ordnungsgemäss in die Mundhöhle durchbrechen, wegen eines Eng- oder Fehlstandes, also retiniert oder verlagert sind, können wir diese in Zusammenarbeit mit den Kieferorthopäden an die richtige Position verschieben. Die Zähne werden mit einem Knopf mit Draht (Bracket) versehen und durch den Kieferorthopäden an die richtige Stelle im Zahnbogen bewegt.

 

Zahnersatz: Implantat

Heute gibt es die Möglichkeit nach Zahnverlust „künstliche Zahnwurzel“ fest im Knochen zu verankern. Somit können einzelne Zahnlücken geschlossen, mehrere Zähne ersetzt oder Teil/Totalprothesen verankert werden.

Das Implantat, eine Titanschraube, wird in den Knochen inseriert. Danach muss eine Einheilphase, je nach Situation von 1-6 Monaten abgewartet werden, damit sich das Implantat fest mit dem Kochen verbindet (osseointegriert). Wenn das Implantat fest im Knochen verankert ist, wird der Zahnersatz (Krone, BrĂĽcke, Prothese) individuell angefertigt.

Für eine gemeinsame ausführliche Planung mit Röntgenbildern und Besprechung der für sie optimalen Lösung nehmen wir uns gerne Zeit.

 

Zahnersatz: Krone

Lässt sich infolge von Karies oder durch eine Fraktur ein Zahn nicht mehr mit einer herkömmlichen Füllung versorgen, kann mittels einer Krone der Zahn in Form, Funktion und Ästhetik rekonstruiert werden.

Dabei wird unter Anästhesie der betreffende Zahn als erstes „präpariert“. Dabei wird der Zahn in allen Dimensionen soweit zurückgeschliffen, dass einerseits genügend Platz für die Krone vorhanden ist, andrerseits aber der „Nerv“ im Innern des Zahnes möglichst geschont wird.

Danach wird ein Abdruck der entsprechenden Region gemacht und der Zahn wird bis zur Eingliederung der definitiven Krone mit einem Kunststoff-Provisorium ersetzt. Der Abdruck wird danach in einem zahntechnischen Labor zu einem Modell verarbeitet, auf dessen Grundlage in mehreren Arbeitsschritten die Krone hergestellt wird.

Es gibt verschiedene Typen von Kronen:

  • Verbund-Metall Keramik (VMK): Auf einem MetallgerĂĽst aus einer Hochgold-Platin-Legierung, das dem Zahnstumpf unmittelbar aufliegt, wird in mehreren Schichten Porzellan aufgebrannt, bis Form und Ă„sthetik wieder dem ursprĂĽnglichen Zahn entspricht.
  • Vollkeramik-Krone: Hier gibt es eine Vielzahl von Untertypen. Es wird in diesem Bereich auch sehr viel geforscht. Die Zirkon-Kroneist im Moment der grosse „Runner“, der den herkömmlichen Kronen den Rang abläuft. Dabei ist entweder die ganze Krone aus einem Rohling herausgefräst, oder aber wie bei der VMK wird der dem Zahnstumpf unmittelbar aufliegende Teil aus einem Zirkon-Block herausgefräst und anschliessend mit Porzellan verblendet. Diese Krone erfĂĽllt auch hohe ästhetische AnsprĂĽche und ist sehr gut verträglich.
 

Zahnersatz: BrĂĽcke

Ein fehlender Zahn kann durch eine Brücke ersetzt werden. Dabei müssen im Minimum die Nachbarzähne zur Lücke überkront werden. Die „Mindest-Brücke“ besteht dabei aus 2 Kronen, die durch das Zwischenglied, das den fehlenden Zahn ersetzt, verbunden ist. Diese Konstellation lässt sich individuell erweitern, allerdings sind der Ausdehnung der Rekonstruktion physikalische und biologische Grenzen gesetzt. Weil bei der Überkronung auch viel gesunde Zahnhartsubstanz verloren geht, löst die Versorgung einer Lücke mit einem Implantat immer mehr die konventionelle Brücke ab. Es muss also individuell beurteilt werden, welches die optimale Lösung ist.

Die konventionelle VMK-BrĂĽcke wird auch hier immer mehr durch die Zirkon-BrĂĽcke ersetzt.

 

Zahnersatz: Prothese

Die Prothese ist ein abnehmbarer Zahnersatz, der für die Reinigung herausgenommen werden muss. Man spricht von einer Totalprothese, wenn in einem Kiefer alle nicht mehr vorhandenen Zähne (vollständig zahnlos) durch eine Prothese ersetzt werden müssen. Das Hauptproblem von Totalprothesen ist häufig, vor allem im Unterkiefer, der ungenügende Halt. Eine Teilprothese ersetzt zusammenhängend (in einem Stück) pro Kiefer mehrere fehlende Zähne.

Die einfachste Form einer Teilprothese ist die Drahtklammer-Prothese. Diese besteht aus Kunststoff und die Verankerung wird mittels Drahtklammern gewährleistet. Sie ist einfach herzustellen und daher auch kostengünstig und sie kann durch Reparaturen erweitert werden, ist aber im Grunde genommen eher ein Lang-zeit-Provisorium.

Die am meisten verbreitete Form einer Teilprothese ist die Metallguss-Prothese (MGP). Dabei sind Gerüst und auch alle Klammern und Auflager aus Metall, welches in einem Stück gegossen wird. Prothesenzähne und Verblendung sind aus Kunststoff und werden auf dem Gerüst fest verankert. Leider sind die Klammern im Frontzahnbereich ein wenig sichtbar und bei ungenügender Pflege kann in diesem Bereich häufiger Karies entstehen. Durch fortwährendes Aktivieren der gegossenen Klammer können diese auch abbrechen.

Eine weitere, vom zahntechnischen Standpunkt aus betrachtet eher aufwändige Form einer Teilprothese ist die Hybrid-Prothese.Die Prothesenzähne sind wiederum auf einem Gerüst fixiert. Die Klammern sind aber ganz, oder zumindest im sichtbaren Bereich durch Druckknöpfe (auf wurzelbehandelten Zähne oder Implantaten), oder durch Geschiebe (an Kronen fixiert) ersetzt. Es sind somit keine störenden Klammern mehr sichtbar und bei genügender Anzahl Verankerung kann beispielsweise im Oberkiefer eine solche anspruchsvolle Rekonstruktion völlig gaumenfrei (keine Prothesenteile überdecken den Gaumen) gestaltet werden.

 

Schalen / Veneers

Schalen sind Überzüge meist aus Porzellan die auf die Zahnoberfläche aufgeklebt werden. Dabei wird eine minimale Schicht des eigenen Zahnschmelzes abgetragen (präpariert) und nach einem Abdruck wird in einem zahntechnischen Labor die Schale hergestellt. Diese wird in einer zweiten Sitzung mittels adhäsiven Werkstoffen auf der Zahnoberfläche befestigt. Bei der Präparation muss darauf geachtet werden, dass der Zahnschmelz nicht ganz abgetragen wird, weil die Haftung auf dem darunterliegenden Dentin viel schlechter ist.

Veneers kommen häufig bei frakturierten Zähnen zum Einsatz. Kleine Fehlstellungen lassen sich damit auch korrigieren.

Wegen der dünnen Schicht lassen sich starke Verfärbungen nur schlecht abdecken. Hier ist eher eine Porzellankrone indiziert.

Vorsicht ist bei Reisen in osteuropäische oder asiatische Länder geboten. Dort wird für wenig Geld eine Behandlung mit vorgefertigten Schalen angeboten, die eine Verbesserung der Ästhetik erzielen sollen. Falls das Resultat nicht befriedigt, ist die Entfernung dieser Schalen gar nicht so einfach. Wo hört die Schale, respektive der Kleber auf, und wo beginnt Ihre ursprüngliche Zahnoberfläche. Die Verletzung Ihres Zahnes ist vorprogrammiert, und dies im sichtbaren Frontzahnbereich.

 

Wurzelbehandlung

Im Inneren des Zahnes befindet sich ein sensibles, durchblutetes Gewebe, welches unter anderem fähig ist, Zahnhartsubstanz zu bilden, also quasi eine zusätzliche Barriere zur „Aussenwelt“.

Dieses Gewebe, Pulpa genannt, ist sehr empfindlich auf EinflĂĽsse von aussen, insbesondere auf Bakterien, reagiert aber auch auf thermische und chemische Reize.

Eine stark geschädigte Pulpa reagiert auf thermische und chemische Reize durch heftige, den Reiz überdauernde Schmerzen, die manchmal sogar spontan und in immer häufigeren Intervallen auftreten. Der Gang zum Zahnarzt wird unausweichlich. Unter Lokalanästhesie wird die entzündete Pulpa entfernt und in der Regel zunächst eine beruhigende Einlage im Zahn appliziert. Nach einer mehrwöchigen Verweildauer dieser Einlage, wird diese dann wieder entfernt, und nach Spülung und Trockenlegung des Pulpenkavums wird dieses mit einem Zement hermetisch verschlossen. Später erfolgt die konservierende Füllungstherapie, allenfalls muss der Zahn sogar überkront werden.

Nach einer akuten Pulpitis können die Schmerzen auch unbehandelt wieder verschwinden, die Pulpa stirbt ab und Bakterien können via Wurzelkanal bis in den Knochen vordringen. Da der Knochen mit Blut versorgt ist, erfolgt an dieser Grenze eine Immunabwehr. Diese wiederum ist solange erfolgreich, wie die Abwehr intakt ist. Nimmt die Entzündung wieder Überhand, können akute Schmerzen und sogar eine deftige Schwellung entstehen, spätestens hier ist eine zahnärztliche Intervention unausweichlich.

Das oben beschriebene Verfahren wird noch etwas komplizierter und eine Entlastung der Schwellung ist notwendig, die Erhaltung des Zahnes ist bei grossen Defekten fraglich.

 

Narkose

Wenn die Angst zu gross ist, oder eine vernünftige Behandlung nicht durchgeführt werden kann, ist es sinnvoll, eine Behandlung in Narkose zu machen. Vor allem bei kleinen Kindern hinterlässt eine Behandlung in Narkose keine traumatische Erinnerung und es kann unter optimalen Bedingungen behandelt werden. Ein Langzeiterfolg ist viel wahrscheinlicher

Aber auch Erwachsene brauchen ĂĽberhaupt keine Hemmungen zu haben, einen Eingriff in dieser Art ĂĽber sich ergehen zu lassen.

Herr Haag mit seinem Team (narcotix.ch) kommt mit dem ganzen Equipment in unsere Praxis und der Patient ist während der gesamten Behandlungsdauer bestens überwacht und dies alles in der gewohnten Umgebung einer privaten Zahnarztpraxis ohne die Hektik einer Spitalatmosphäre.

Die Nachwirkungen sind minimal. Eine gewisse MĂĽdigkeit nach der Behandlung ist normal. Erwachsene dĂĽrfen nicht selber nach Hause fahren.

 

Lachgas

Die „Zauberluft“ beim Zahnarzt kann zwar Einiges bewirken, ist aber keine Garantie, dass eine Behandlung auch wirklich durchgeführt werden kann.

Die Wirkung ist vor allem für Kinder immer wieder verblüffend. Sie empfinden eine gewisse Schwere und haben eine veränderte Wahrnehmung – ohne das Bewusstsein zu verlieren. Dies kann es ermöglichen, eine Anästhesie (Spritze) zu applizieren und so eine schmerzfreie Behandlung durchzuführen. Die Erinnerung ist durch die veränderte Wahrnehmung danach meistens positiv. Auch eine Behandlung zu einem späteren Zeitpunkt kann in der Regel viel einfacher durchgeführt werden.

Alles ist aber auch mit Lachgas nicht möglich und eine Behandlung gegen den Willen des Kindes ist kontraproduktiv. In diesem Fall kann eine Behandlung in Narkose helfen.

Eine Lachgasanalgesie ist auch bei Erwachsenen möglich.

 

Oralchirurgie

Die zahnärztliche Chirurgie befasst sich mit verschiedenen Themen in der Zahnmedizin wie:

Diese Eingriffe werden in Lokalanästhesie durchgeführt, so dass die Behandlung schmerzfrei verläuft. Bei Kindern setzen wir zusätzlich Lachgas (Zauberluft) ein. Falls die Angst zu gross ist, gibt es auch die Möglichkeit die Behandlung in der Praxis unter Vollnarkose durchzuführen. Gemeinsam finden wir im Gespräch die optimale Lösung.

 

Extraktion von Zähnen

Das Entfernen von Zähnen ist die häufigste chirurgische Massnahme. Es gibt viele verschiedene Gründe wieso Zähne entfernt werden müssen, zb:

  • Stark zerstörte Zähne durch Karies
  • Frakturierte (gebrochene) Zähne
  • Durch fortgeschrittene Parodontitis (ZahnfleischentzĂĽndung/Knochenabbau) gelockerte Zähne
  • Ausgedehnte EntzĂĽndungen an der Wurzelspitze oder zwischen den Wurzeln
  • Platzmangel im Kiefer (im Zusammenhang mit Spange)
  • Milchzähne, die nicht von alleine ausfallen
  • Unter dem Zahnfleisch (retinierte) oder schief (verlagerte) liegende Zähne
 

Entfernung von Weisheitszähnen

Nicht jeder Weisheitszahn muss entfernt werden. Es gibt verschiedene Indikationen die dazu führen einen Weisheitszahn zu entfernen wie zum Beispiel bei Platzmangel, wenn die Zähne retiniert, teilretiniert oder verlagert sind, bei perikoronarer Infektion (um die Zahnkrone herum), Zystenbildung, Schmerzen oder Spannungsgefühl im Kiefer-Gesichtsbereich, parodontale Schäden, Resorptionen (Auflösung) von Nachbarzähnen, Elongation/Kippung, kariöse Zerstörung…

Zur Abklärung wird in den meisten Fällen zuerst eine Übersichtröntgenaufnahme (Panoramaschichtaufnahme) angefertigt, auf der die Lage der Zähne und Wurzeln zu den anatomischen Strukturen (Nerven, Kieferhöhle…) dargestellt wird. In einem Gespräch werden die Vor- und Nachteile, Risiken, mögliche Komplikationen, der genaue Behandlungsablauf besprochen und alle noch offenen Fragen beantwortet.

 

Wurzelspitzenresektion

Gelegentlich kann es bei wurzelbehandelten Zähnen an der Wurzelspitze zu einer erneuten Entzündungen kommen.  Dafür kann es mehrere Gründe geben, zum Beispiel wenn die Wurzelbehandlung nicht suffizient durchgeführt werden konnte, ein Instrument in der Wurzel abgebrochen ist oder wenn Füllmaterial über die Wurzelspitze gedrungen ist. Bei Nichtbehandeln kann dies zu Zysten, Fistelbildung oder Abszessen führen.

Nach dem ein kleiner Zugang zur Wurzelspitze geschaffen wurde, wird die bestehende EntzĂĽndung entfernt und die um 1-2 mm gekĂĽrzte Wurzelspitze am Ende bakteriendicht verschlossen.

 

Laserbehandlung

In der Chirurgie wird der CO2-Laser (gebündeltes Licht der Wellenlänge 10,6 µm) gerne zum Schneiden, Entfernen oder Verdampfen eingesetzt, wie zum Beispiel für Lippen- und Zungenbänder, Mundschleimhautbehandlungen, Entfernen von Fibromen und Zahnfleischwucherungen, Behandlung von Aphten, Dekontamination (Zerstörung von Bakterien, Viren, Pilzen), bei Periimplantitis.

So kann mit dem Laser blutungsfrei, gewebeschonend und steril gearbeitet werden. Die Wunde wird nicht mit Nähten verschlossen. Nach dem Eingriff entsteht keine Schwellung, die Heilung verläuft meist narbenfrei und viel schneller als mit dem Skalpell geschnitten werden muss. Durch die gleichzeitige Sterilisation ist die Wundheilung komplikationsloser und viel schmerzarmer.